Die 18. Etappe auf dem Moselsteig beginnt in einer der schönsten Orte an der Mosel –  Beilstein, dem Dornröschen der Mosel, wie es auch liebevoll genannt wird. Die Etappe führt durch Weinberge, über aussichtsreiche Höhen, durch ein idyllisches Bachtal und den Apolloweg nach Cochem.

IMG_9154Wir beginnen die Wanderung an der Fähre in Beilstein. Das Dornröschen liegt noch im Schlaf, noch herrscht Stille vor dem Sturm, dass wird sich in wenigen Stunden ändern, dann beginnt das bunte, geschäftige Treiben. Dann kommen Scharen von Touristen von überall her und erwecken das Dornröschen aus seinem Schlaf. Doch so lange wollen wir nicht warten und brechen daher rechtzeitig auf. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite führt ein unscheinbarer Pfad direkt steil an zu einem Querweg, an diesem biegen wir links ab und wandern zum ersten Aussichtspunkt dieser Etappe, von dem wir einen schönen Blick zur Burg Metternich und auf Beilstein haben. Zuerst setzt sich der Weg eben fort, doch dann macht uns ein rotes Schild auf das „Erlebnis Moselkrampen“  aufmerksam. Nun beginnen wir den steilen Anstieg auf einem schmalen Pfad der Trittsicherheit und ein Quäntchen an Schwindelfreiheit erfordert.

IMG_9168Auf dem schmalen Pfad gewinnen wir schnell an Höhe und tauchen in den Niederwald (Informationstafel) ein. Hier erwarten uns seilgesicherte Passagen (Vorsicht bei Nässe) und nach etwa 500 Meter erreichen wir eine Felsklippe und genießen die schöne Aussicht auf Beilstein. Nur wenig später erreichen wir das erste von drei Torgattern, die uns und den Weinberg vor vierbeinigen Gourmets, Wildschweinen, schützen soll. Nun windet sich der Pfad und wir erreichen das zweite Gatter, wandern an brachliegenden Weinbergen und Gehölz entlang und erreichen einen überdachten Rastplatz mit Bänken, wo wir uns von dem ständigen auf und ab etwas erholen können. Wir wandern weiter, passieren das letzte Gatter und gelangen auf einem Grasweg zu einer Weggabelung.

IMG_9164An dieser halten wir uns links und treffen nach nur wenigen Metern auf einen wunderschönen Rastplatz mit Bänken, von hier haben wir einen schönen Blick auf das Moseltal und eine Infotafel gibt uns Auskunft über die Geschichte der Franken im Moseltal. Von hier wandern wir weiter und treffen auf einen Asphaltweg, diesem folgen wir nach links und in der folgenden Rechtskurve halten wir uns rechts und wandern weiter abwärts bis zu einer erneuten Weggabelung, an dieser gehen wir nach rechts und wandern auf einem Wirtschaftsweg durch Weinreben. An seinem Ende treffen wir auf die K 36, ihr folgen wir auf einem Asphaltweg parallel zur Straße bis kurz vor das Ortsschild, wir queren die Straße und halten uns nach nur wenigen Metern wieder rechts und wandern zum Mühlbachtal.

IMG_9171Wir queren einen Bach, wenden uns nach links und wandern in den nahen Weinort Bruttig. Über die Mühlenbachstraße erreichen wir den Weinort Bruttig-Frankl. Vor einem alten Eisenbahnbrücke (Bogen) biegen wir nach rechts ab und gelangen zum Ortsrand und folgen der K 34 aufwärts zu einer Kreuzung. Wir queren eine Straße und gelangen auf einen Feldweg und erreichen die Weinberge. Nun wandern wir durch Reben abwärts zu einem Bach und beginnen den sehr steilen und langen Aufstieg zum Moselplateau. Der Pfad windet sich und wir wechseln öfters über Stege den Bach. Nach einem längeren Anstieg treffen wir auf einen Wegweiser „Eiserner Mast“, diesem folgen wir bis zu einem Forstweg. Von hier lohnt sich ein Abstecher zum etwa hundert  Meter entfernten Eisernen Mast mit Hütte.

IMG_9174Wir wandern nach rechts weiter und erreichen eine Abzweigung vor der K 34, wir gehen nach links und wandern weiter durch ein Wäldchen bis wir auf ein offenes Feld mit Bank treffen. Doch bald verabschieden wir uns von der offenen Fläche und wandern geradeaus parallel zur Straße in einen Mischwald. Nun wandern wir an der Hangkante entlang mit tollen Aussichten auf das Moseltal, die wir bei einer kleinen Rast genießen. Bald darauf treffen wir auf den Apolloweg und wandern auf den Valwiger Berg zu, passieren einige Häuser und den Sportplatz und treffen wieder auf die K 34. Wir biegen nach links ab, passieren  eine wunderschöne Kirche und wandern auf der Straße abwärts aus dem Ort hinaus. Nach etwa 300 Meter biegen wir nach rechts auf einen schmalen Pfad ab der parallel zur Straße verläuft.

IMG_9187Nun wandern wir in einem leichten auf und ab durch schattigen Wald und treffen am Waldrand auf eine Infotafel über den Niederwald. Von hier laufen wir leicht abwärts und wechseln auf einen Feldweg, wandern nach rechts und genießen die tollen Aussichten auf das Moseltal. Es folgt eine kurze Passage durch ein Wäldchen und wir treffen auf eine Infotafel des Apollowegs. Nur wenige Minuten später lädt uns an einer Felsklippe eine Rastbank zur Pause ein. Nach dieser halten wir uns links und steigen weiter abwärts und erreichen wieder den Wald und eine Schutzhütte lädt uns zu einer weiteren Pause ein. Hinter der Hütte steigen wir auf einem schmalen Pfad abwärts durch Wald und treffen auf einen Feldweg.

IMG_9190Diesem folgen wir rechter Hand und wandern weiter bis zum Aussichtspunkt „Hahnenberg“, von dem wir wieder einen wunderschönen Blick auf das Moseltal haben. Hier treffen wir auf eine Gruppe von Hobbyfotografen, die erwartungsvoll in Lauerstellung liegen um den unter Naturschutz stehenden Apollofalter vor die Linse zu bekommen. Von hier steigen wir weiter abwärts und erreichen eine steinerne Schutzhütte vor der „Brauselay“. Nun ist noch einmal Trittsicherheit gefragt, wir steigen auf einem sehr engen Pfad steil abwärts und wandern an den hochaufragenden Felswänden der Brauselay entlang, auch die Loreley der Mosel genannt. Nun wandern wir mitten durch die Reben, passieren eine Infotafel zum „Monorack-System“, dass in diesen Steillagen die mühevolle Arbeit der Winzer unterstützt.

IMG_9201In der talsohle erreichen wir dir historische Lage „Nikolausberg“ wo auch der Pfad endet. Hier können wir für den letzten Kilometer noch einmal Kraft tanken und die schöne Aussicht auf die Reichsburg genießen.  An der folgenden Weggabelung halten wir uns rechts und folgen dem asphaltierten Weg leicht aufwärts und wandern unserem Ziel beherzt entgegen. Wir wandern durch eine herrliche offene Landschaft weiter bis uns der Moselsteig scharf nach links abbiegen lässt.  Nun geht es auf einem schmalen Fußweg steil hinunter (Vorsicht bei Nässe) nach Cochem-Cond. Dort unversehrt angekommen wenden wir uns nach rechts und wandern auf mit der „Valwiger Straße“ zur Moselbrücke. Diese überqueren wir und beenden diese wunderschöne und aussichtsreiche Etappe auf dem Moselsteig am „Alten Thorhaus“, wo die Etappe von Cochem nach Treis-Karden beginnt.

 

Schwierigkeitsgrad: mittel

Wegstrecke: 12,34 Km

Gehzeit: 4 Stunden

GPS-Track: herunterladen

ÖPNV:

Regionalzug Trier-Koblenz, Umsteigen in Cochem und mit dem Bus 716 nach Beilstein

Parkplätze:

  • Beilstein am Moselufer
  • Cochem Moselpromenade
  • Cochem Bahnhof

Einkehr:

Diverse Lokalitäten in Cochem, Bruttig-Frankl, Beilstein

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