Luxemburg

Mullerthal-Trail Route 2 – Vom Mullerthal nach Echternach

2. September 2016

Die 2. Etappe auf der Route 2 des Mullerthal-Trail führt von der Heringer Millen entlang der Schwarzen Enz zum Schiessentümpel, dem Wahrzeichen der Region, entlang  faszinierender Felsformationen wie der Eulenburg, Goldfralay und Golgkaul zur Consdorfer Mühle. Gegen Ende der Wanderung wartet auf den Wanderer einer der spektakulärsten Felsspalten der Region: der Kohlscheuer. Anschließend führt die Wanderung durch abwechslungsreiche Landschaftabschnitte, in dem sich Wald, Felsen und offenes Gelände harmonisch ergänzen. Über die Ortschaft Scheidgen geht es wieder zurück nach Echternach.

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Wir beginnen die Wanderung an der „Heringer Millen“ und gehen nach links am „Campingplatz Cascade“ entlang, queren einen kleinen Bach, gehen auf den linken Weg und wandern oberhalb des Baches bis zum idyllischen „Schiessentümpel“, der mit der Bogenbrücke ein begehrtes Fotomotiv ist. Von hier folgen wir der Route 2 auf der anderen Straßenseite in den Wald hinein, queren nach etwa 80 m eine weitere Straße und tauchen wieder in eine bizarre schöne Felslandschaft ein. Pfadig schlängelt sich nun der Weg durch moos- und farnumwucherte Felsen hindurch. Wir passieren die Felsschlucht „Eileburg“ und die eindrucksvollen Felsgebilde der „Goldfralay“ und „Goldkaul“. Am Goldfralay lassen wir uns den Hinweis „Belle Vue“ nicht engehen und steigen die schmale und steile Felspassage hinauf zum Belle Vue, wo nach einer Legende die Goldkaul enorme Goldschätze der Goldfrau birgt.

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Wir wandern durch Wald weiter und die Felsen treten etwas in den Hintergrund und wir erreichen nahe der „Consdorfer Mühle“ einen Wanderparkplatz. Wir queren eine schmale Straße und wandern auf einem Waldweg entlang des Härdbaches. Nach etwa 450 m hinter der Abzweigung nach Consdorf verlassen wir den Waldweg und folgen dem Wegweiser auf einem Pfad in den Wald hinein und tauchen wieder in eine atemberaubende Felslandschaft ein. Nun folgt ein Paukenschlag auf den anderen.  Nun tauchen wir in enge Felsspalten am „Rittergang“ und „Déiwepetz“ ein, in die kein Tageslicht dringt, diese können nicht umgangen werden, eine Taschenlampe ist sehr hilfreich. Die angrenzende „Kohlscheuer“ setzt, was das Erlebnis angeht, noch mal einen oben drauf! Nun geht es durch  mystische Felsformationen über steile Felstreppenaufstieg durch dunkle Höhlen und enge Spalten. Die Kohlscheuer liegt direkt am Mullerthal-Trail und ist kein Teil des Trails.

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Im Anschluss an die Kohlscheuer erreichen wir eine Wegkreuzung, einen Teich und eine Schutzhütte im Wald. Wir halten uns halbrechts und gehen nach etwa 20 m abermals nach rechts auf einen aufwärtsführenden Pfad. Diesem folgen wir parallel zum Härdbachs bis wir nach etwa 500 m an einer Kreuzung und etwa 80 m darauf im Bachtal auf einen Wegweiser stossen. Hier kann man einen Abstecher zum „Bildchen“ machen (gesamt etwa 3 km). Wir folgen dem Wegweiser „Scheidgen“ nach links und wandern auf einem Felsenpfad parallel zum Bach bis zum Waldrand aufwärts. An einem Felsüberhang kann man seht giut eingeritzten Schleifrillen erkennen, die man aus ca. 4000 bis 6000 Jahre schätzt. Wir erreichen den Waldrand, halten uns links und steigen über Feld- und Wiesenwege hinauf zu einer offenen Hochfläche, von der wir einen schönen Blick in die Landschaft haben.

 

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Wir wechseln auf einen Wirtschaftsweg der uns zu einer Straße führt, diese queren wir nach links und wechseln alsbald auf einen Pfad nach rechts durch das Moorgebiet „Muerbésch“. Am Rand des Waldes treffen wir auf den Knotenpunkt mit der „Extratour C“, die in Südrichtung verläuft. Wir halten uns an der Straße links, wechseln auf einen Wiesenweg nach rechts und steigen anschließend nach links über Stufen in ein felsiges Bachtal ab und treffen auf den „Mechelskirch“, eine Höhle die Ende des 18. Jahrhunderts von einem Mann namens Michel als Einsiedlerklause bewohnt wurde. Nun wandern wir über einen Pfad abwärts bis zu einem asphaltierten Wirtschaftsweg und folgen diesem etwa 200 m nach rechts, dann halten wir uns links und wandern weiterhin auf einem Pfad durch das Bachtal weiter.

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Bevor sich der Pfad vom Bach entfernt, steigen wir über Stufen aufwärts und folgen am Waldrand dem Pfad nach rechts, der uns steil abwärts in ein weiteres Bachtal führt. Wir queren den Bach anschließend zweimal  und wandern parallel des Baches auf einem Pfad an eindrucksvollen Felsen entlang, der „Daxelay“, „Roude Léiw“ und „Härgottskapp“. Dahinter erreichen wir den Ort Scheidgen. An der Straße halten wir uns rechts und gelangen an der gegenüberliegenden Bushaltestelle nach links abwärts in den Wald. Nun wandern wir eine für eine kurze Zeit entlang eines Baches, bis wir in der Nähe eines Wohnhauses auf einen Asphaltweg treffen der zunächst in einen Waldweg und dann in einen Pfad übergeht. Dem Pfad folgen wir nach rechts zu den Felsen aufwärts und wandern durch einen lichten Buchenwald bis zu einem Wanderparkplatz „Leinwerdelt“, an der Straße von Scheidgen nach Echternach gelegen.

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Vor der Straße halten wir uns links, folgen der Straße und queren diese nach etwa 450 m. Anschließend queren wir einen Bahndamm und steigen aufwärts in ein Kerbtal und biegen nach der zweiten Brücke nach rechts ab, wandern in Kehren abwärts und folgen dem „M“ entlang von Steilhängen durch den Wald. Wir treffen auf eine Straße, biegen nach rechts ab und verlassen diese kurz darauf in einer Rechtskurve nach links. Nach einem steilen Anstieg folgt ein flacher Waldweg, wir passieren eine Antennenanlage und treffen bald darauf auf unseren Ausgangspunkt und steigen auf bekannten Weg abwärts nach Echternach.

 

 

Schwierigkeitsgrad: schwer

Wegstrecke: 21 km

Gehzeit: 6 Stunden

Ausgangspunkt: Heringer Millen, Mullerthal

Endpunkt: Echternach

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