Kulturgüter

Porta Nigra – Das schwarze Tor zu Trier

22. Mai 2013

Die Porta Nigra, das Wahrzeichen der Stadt Trier, führt den Besucher ansehnlich sowohl die Geschichte der Antike als auch das Stadtbild im Mittelalter vor Augen. Die Porta Nigra gehört zu einer der am besten erhaltenen Stadttore der antiken Welt. Über Tausend Jahre prägte sie das Stadtbild als „Simeonskirche“ und ist damit einer der wertvollsten Zeugnisse der Kultur- und Religionsgeschichte.

Unter Kaiser Antonius Pius, im 2. Jahrhundert n.Chr., wurde die Stadt Trier weiter ausgebaut zur „Augusta Treverorum“. Durch zahlreiche Bauerweiterungen im inneren der Stadt, ab der Jahrhundertmitte, entstand die Stadtmauer mit 5 Toren. Die Porta Nigra war das Nordtor und wurde erstmals 1041 erwähnt. Seine grau-schwarze Färbung erhielt das weiße Tor im Verlauf von über 1000 Jahre durch die Verfärbung des Weißsandsteines. Die Größe des Tores, trotz der enormen Ausmaße, entsprach der üblichen Norm römischer Stadttore. Die Porta Nigra hat eine Breite von 36 Meter und ihre Türme sind 21,50 Meter tief und der noch vollständige erhaltene Westturm ist 30 Meter hoch. Die Stärke des Fundamentes beträgt ca. 4 Meter, die  Mauer hat eine dicke von 3,40 Meter und der Laufgang lag 6 Meter über der Stadt Trier.

Als Baumaterial diente der weiße Sandstein aus dem Kylltal bei Trier. Die Porta Nigra wurde aus Quader errichtet, die von mühlengetriebenen Bronzesägen zurechtgeschnitten wurden. Die präzis behauenen Quader konnten ohne Mörtel aufeinander gesetzt werden.  Dabei wurden jeweils zwei Steine durch horizontale Eisenklammern verbunden und dienten als zusätzliche Halterung.

Weitere Informationen: Touristinformation Trier

 

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