Hunsrück/Nahe

Traumschleife Felsenweg – Idyllische Bachtäler und mächtige Felsformationen

23. April 2017

Diese abwechslungsreiche Wanderung bietet mächtige Felsformationen, schöne Aussichten, zwei idyllische Bachtäler, eine Römerburg, mit Resten einer mittelalterlichen Burganlage, ein Keltenheiligtum, zwei Kneippanlagen, herrliche Waldpfade, Streuobstwiesen, alte historische Grenzsteine und immer wieder wechselnde Aussichten.

Nicht weit entfernt vom Bürgerhaus in Waldhölzbach, in der Straße Am Mühlenberg schreiten wir durch das hölzerne Portal zum Felsenweg. Wir passieren die Mariengrotte und steigen auf einem Pfad hinauf zum Sportgelände und folgen einem Pfad links abwärts zum alten Backhaus von Waldhölzbach. Von hier steigen wir durch Wald aufwärts und haben bereits die Felswand im Visier, die in den Himmel ragt. Auf steinigem Weg steigen wir aufwärts zum „Teufelsfelsen“, von dem wir eine herrliche Aussicht genießen. Über einen Pfad gelangen wir auf einen breiten Waldweg und überwinden über Trittsteine den Hölzbach.

Nun wandern wir durch das idyllische Hölzbachtal, passieren eine Kneippanlage und wechseln auf die gegenüberliegende Bachseite. Wir steigen weiter bergauf, verlassen das Hölzbachtal und treffen nach einiger Zeit auf den Grenzweg, der Rheinland-Pfalz vom Saarland trennt. Ein nicht leicht zu erkennender Graben aus dem Jahr 1747 markiert die Grenze. Gleich 7 auf einen Streich der historischen Grenzsteine finden wir auf diesem kurzen Wegabschnitt. Kurz danach wandern wir durch das „Lannenbachtal“, queren mehrmals den Bach und stehen kurz darauf vor dem Naturdenkmal „Bärenfelsen“.

Wir steigen wieder steil bergauf, umgehen einen Quarzitriegel und gelangen wieder nach unten auf einen Weg. Kurz vor der Landstraße treffen wir auf eine Schutzhütte und etwas abseits auf eine weitere Kneippanlage. Hier legen wir eine kurze Rast ein. Anschließend queren wir die Straße und wandern über Wiesen entlang an Streuobstwiesen bis wir wieder in den Wald eintauchen. Wir erreichen den „Adelsfels“, eine sechs Meter mächtige Quarzitbank. Von hier steigen wie auf einem Pfad der mit Tauseilen gesichert ist nach unten. Kurz darauf folgt der nächste Höhepunkt die „Römerburg“, die Mauerreste einer mittelalterlichen Burganlage.

Wieder einmal müssen wir steil nach oben steigen und treffen auf eine Bergkuppe, mit drei riesigen Felssteinen, die einst eine „Keltische Kultstätte“ waren. Von hier steigen wir abwärts, queren den Lannenbach und haben die Holzstege im Visier, auf der wir eine Quarzitrippe umgehen. Es ist der „Schlangenfels“, eine vorspringende Quarzitrippe, die mit Moos überzogen ist. Auf dem Wanderweg umgehen wir den Fels nach oben. Wir treffen auf einen Waldpfad, von dem die ersten Häuser von Scheiden zu erkennen sind. Nach kurzer Zeit befinden wir uns am höchsten Ort des Saarlandes.

Mitten auf einer Wiese stehen Sinnenbänke, von denen wir die Aussicht auf Merzig, Losheim und nach Frankreich genießen. Nun folgt ein längerer Abstieg durch eine Wiesenlandschaft, entlang an Pferdekoppeln der zum Waldrand führt. Nun geht es über Serpentinen im Wald abwärts ins Lannenbachtal zurück. Wir queren den Bach und wandern parallel zu einer Pferdekoppel weiter. Herrliche Bilder bieten sich uns am Lannebach. Etwas später geht es ein Stück über Asphalt und wir gelangen zwischen Weiden zurück ins Naturschutzgebiet Lannenbachtal.

Nach einer Aussichtskanzel geht es wieder steil bergan durch herrlichen Wald. Kurz darauf geht es auf einem Wiesenweg bergab zwischen Felder und Wald und wir erreichen den Landschaftspark Schönwies, hier machen wir noch einmal eine kleine Rast, bevor wir zum Ausgangspunkt zurück wandern. Im Landgasthof Forellenhof lassen wir den Tag gemütlich bei einem Bier ausklingen.

 

Schwierigkeitsgrad: mittel

Wegstrecke: 14 Km

Gehzeit: 4:30 Stunden

Auf-/Abstiege: 480 hm

Ausgangspunkt: Parkplatz am Bürgerhaus Waldhölzbach

ÖPNV: Mit dem Zug bis Merzig, dann mit Bus nach Waldhölzbach

Einkehr: Landgasthof Forellenhof, Waldhölzbach

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