Traumschleife Gräfin Loretta

Die Kelten und Römer besiedelten den Nahekopf, die Gräfin Loretta von Sponheim verbrachte ihre letzten Lebensjahre auf der Frauenburg. Zuvor hatte sie in wirtschaftlichen und politischen Zeiten die Geschicke der Grafschaft gelenkt, nachdem nach achtjähriger Ehe ihr Mann Heinrich II von Sponheim-Starkenburg verstorben war. Unterwegs erlebt man traumhafte Ausblicke über die Hunsrückhöhen sowie verwunschene Täler und schmale Pfade.

Start und Ziel ist der Wanderparkplatz  am Ufer der Nahe in Frauenberg. Vom Parkplatz geht es zuerst bergan zur mittelalterlichen Frauenburg. Die Burg umgehen wir entgegen im Uhrzeigersinn und gehen durch den Halsgraben nach links. Wir folgen dem Hohlweg ein kurzes Stück bis zur Brücke über den Ellenbach. Es folgt ein kleiner Anstieg danach überqueren wir eine Straße und gelangen nach 250 m zum Aussichtspunkt „Burgblick“.

Ein weiterer kurzer Anstieg bringt uns zum Nahekopf, links befindet sich der Aussichtspunkt „Wildelei“. Nun folgen wir der Höhenkante. Vor einer Schranke biegt der Pfad nach links ab, zur „Keltenquelle“. Wir überschreiten einen Feldweg und wandern zur Schutzhütte „Rinzendell“. Hier legen wir eine kleine Pause ein. Nun geht es dahinter rechts ab, bald darauf links und folgen dem leichten Anstieg und erreichen nach etwa 200m einen Abzweig in einen Waldpfad, dem wir bis zum Rastplatz „Dirks Ruh“ folgen. Von hier bietet sich ein überwältigender Blick zum Erbeskopf, den Idarkopf und dem Höhenzug „Mörschieder Burr“ und dem Nahetal.

Nun geht es bergab und wir wandern nach circa 450m scharf nach rechts, bis wir nach einem kurzen Stück dem Jägersteig nach rechts folgen und den Frauenberg umgehen. Am Ende des Jägerpfades gehen wir nach rechts und bald darauf wieder nach rechts ins Tal des „Klausgrabens“. Nach etwa 900m biegen wir rechts ab, passieren „Willrichs Hain“ und durchqueren die Furt und wandern links am Wasser entlang, bis wir nach rechts auf den „Wildererpfad“ abbiegen und diesem zur Schutzhütte „Hammerstein“ folgen.

Nun wandern wir auf einem Waldweg bis zu einem Brunnen, biegen hinter diesem nach links ab, folgen dem Grasweg und unterqueren über eine Rosselhalde die Straßenbrücke bis wir den Nahe-Radweg erreichen. Diesen überqueren wir und folgen dem Weg am Wasser entlang, bis wir wieder auf den Radweg treffen. Nun geht es über eine Holzbrücke und wir gelangen in eine Auwiese. Wir unterqueren die Eisenbahnlinie und biegen scharf nach links in den Buchenwald ab.

Nun geht es zum Aussichtspunkt „Weibersprung“ mit schönem Blick auf den Klausfelsen. Nach einiger Zeit unterqueren wir die Bahnlinie und folgen den Nahe-Radweg nach rechts. Wir biegen rechts ab in einen Naturpfad, der uns nach circa 1,6 km zum Ausgangspunkt zurück führt.

 

Schwierigkeitsgrad: mittel

Wegstrecke: 12 km

Gehzeit: 3,30 Stunden

Auf-/Abstieg: 332

Anfahrt

A62 bis Ausfahrt Freisen, weiter Richtung Baumholder L133 bis Ruschberg. Weiter Richtung Idar-Oberstein L176 bis Frauenberg.

Parken

Wanderparkplatz Frauenburg am Naheufer am Fuß der Burgruine Frauenburg.

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