Hunsrück/Nahe

Traumschleife „Nohener Naheschleife“ – Wanderung durch eine unberührte Natur

Diese wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Wanderung führt den Wanderer durch eine fast unberührte Landschaft. Immer wieder wird man mit traumhaften Aussichten in eine herrliche Landschaft belohnt. Man wandert durch herrliche Wälder, entlang von Wiesen und einigen Felspassagen mit traumhaften Ausblicken auf die Nahe, den Hunsrück und ins Saarland und immer wird man begleitet vom wildromantischen Nahetal.

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Wir beginnen unsere Wanderung vor dem eindrucksvollen hölzernen Portal der Traumschleife. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto steigen wir über Treppenstufen hinauf auf den 25 m hohen „Burefels“, einem eiszeitlichen Relikt, von dem wir einen schönen Ausblick auf den Ort und die Nahe haben. Auf dem Burefels steht ein würdiges Kriegerdenkmal, das an die gefallenen Söhne erinnern soll, die in Masuren, Galizien, der Champagne und in Lille ihr Leben gelassen haben. Von hier tauchen wir wieder in den Wald ein und steigen über einen schmalen Pfad, die als „Hohl“ bezeichnet wird, bergan. Über diesen Engpass der Hohl, zogen einst Bronzezeitmenschen, Händler, Römer und Kelten, Heerscharen des Mittelalters und der Neuzeit bis zum 19. Jahrhundert durch.

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Auf einer Anhöhe angekommen bietet sich uns eine herrliche Fernsicht bis in das Saarland, nach Reichenbach und die Hunsrückhöhen. Wir erreichen den ersten Aussichtspunkt, von dem wir einen schönen Blick auf die im Tal fließende Nahe haben und als Überraschung steht neben einer Sitzgruppe ein hölzerner Schrank, der verschiedene Weine aus dem Nahetal beinhaltet und von dem wir, gegen einen kleinen Opolus, kosten. Nach der Weinverkostung erreichen wir kurze Zeit später den Aussichtspunkt „Felsklipp“, hoch über dem Nahetal, mit einer wunderschönen Fernsicht. Von hier wandern wir über schmale Pfade talwärts und erreichen eine Eisenbahnbrücke der Rhein-Nahe-Eisenbahnlinie. Nun wandern wir über herrliche Wiesen und Waldwege entlang der Nahe und überqueren an der „Bruchwiesenschleife“, über eine schmale Fußgängerbrücke, die Nahe.

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Weiter geht es entlang der Nahe bis der Weg nach kurzer Zeit in den Wald abbiegt. Nun steigen wir an Felsen bergab und Taue die zwischen den Bäumen angebracht wurden, erleichtern uns dabei den steilen Abstieg zur Nahe. Unten angekommen erreichen wir den idyllischen Rastplatz „An der Haubertsbach“, der uns zu einer kleinen Rast einlädt. Anschließend nehmen wir entlang eines Baches einen längeren Anstieg in Angriff, bevor wir  über den „Waldgeistersteig“ wieder abwärts wandern. Am Waldgeistersteig erwartet uns sehr viel interessantes Mobiliar. Dieses Wegestück wurde von Nohener Kindern unter Leitung von Jutta Kunz angelegt und wird auch von ihnen betreut.

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Nun wandern wir ein letztes Mal bergauf und unterwegs erwartet uns viel Interessantes und viele weitere schöne Aussichtspunkte ins Nahetal.Über einen herrlichen Wiesenweg geht es anschließend zurück zu unserem Startpunkt in Nohen. Im Cafe-Bistro Allerhand kehren wir ein und lassen den wunderschönen Wandertag ausklingen, bevor wir die Heimreise antreten. Das Cafe Allerhand ist kein gewöhnliches Cafe, neben Kaffee und Kuchen und kleinen Gaumenfreuden, bietet es Töpferkurse, Workshops und Alpakawanderungen an.

 

 

Schwierigkeitsgrad: mittel

Wegstrecke: 12 km

Gehzeit: 4 Stunden

Startpunkt: Nohen, Hauptstraße 8-10

Auf-/Abstiege: 400 m

ÖPNV: 

Von Saarbrücken oder Mainz zum Nohener Wanderbahnhof

Einkehr Nohen:

  • Restaurant “Speisekammer
  • Gaststätte “Zum Bahnho”
  • Café-Bistro “Allerhand

 

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