Hunsrück/Nahe

Traumschleife „Weg des Wassers“ – Bäche , Quellen und verwunschene Wälder

27. Mai 2017

Diese Wanderung führt uns auf schmalen Pfaden zwischen Prims und Sollbach zu bizarren Felsformationen, sprudelnden Bächen und Quellen sowie durch eine einzigartige Naturlandschaft mit herrlichen Laubwäldern und zu herrlichen Aussichtspunkten über die Täler und die Hochwaldhöhen.

Wir beginnen die Wanderung an der „Schlossberghalle“ in Büschfeld. Nach wenigen Metern passieren wir den alten Bahnhof und gehen durch den Park und erreichen die Brücke an der Prims. Von hier wandern wir in Richtung Vogelsbüsch aufwärts und erreichen das letzte Haus von Büschfeld. Wir passieren es und erreichen den Waldrand und das hölzerne Portal der Traumschleife. Nun führt der Weg steil aufwärts hinauf zum „Kälberfelsen“, am alten Steinbruch vorbei, wo Felsbrocken gebrochen wurden zum Bau des Schlosses und der Burg. Durch ein Fenster am Kälberfels haben wir eine herrliche Aussicht über das Prims-Tal bis hin zu den bewaldeten Bergrücken des Schwarzwälder Hochwaldes.

Vom Aussichtspunkt steigen wir bergab bis zum „Sollbach“ und passieren im Wald das Naturdenkmal „Fünf Eichen“. Es handelt sich dabei um eine 200 Jahre alte Eiche die nur aus einem Eichenstock in den Himmel ragt. Weiter geht es bergab in Richtung Sollbachtal, das einst die ehemalige Grenze zwischen dem Deutschen Reich und dem Saargebiet war. Vorerst wandern wir noch auf einem breiten Waldweg durch das schöne Tal, passieren einige Weiher und gelangen zu einem Rastplatz. Anschließend queren wir über eine Holzbrücke die Bachseite und wandern immer pfadiger durch eine einsame, unberührte Natur. Nach Querung des letzten Stegs verlassen wir kurz den Bachlauf, bevor wir über einen schmalen Pfad zurückkehren.

Nun geht es wieder bergan zum „Drei-Kreise-Stein“, wo die Landeskreisgrenzen zwischen Merzig-Wadern, Saarlouis und St. Wendel verlaufen. Weiter steigen wir auf zu einem Hochplateau zwischen den Dörfern Vogelsbüsch und Altland. Zunächst gehen wir ein Stück auf der Straße in Richtung Vogelsbüsch  entlang, bevor wir auf einen Feldweg abbiegen. Nun tauchen wir wieder in den Wald ein in Richtung Buttnich. Wir wandern bergab und biegen an der Dicken Eiche auf einen Wiesenweg ab und tauchen abermals in den Wald ein. Nur wenig später passieren wir eine Reitschule und wandern durch das Primstal. An einer Waldkreuzung verlassen wir das Tal und steigen steil aufwärts zum Naturschutzgebiet „Junger Hirschkopf“.

Zahlreiche bizarre Felssporne passieren wir und haben nun die Möglichkeit über einen sehr steilen Auf- und Abstieg, der teils seilgesichert ist, nach Büschfeld zurückzukehren oder wir wählen die leichte Variante durch das Tal nach Büschfeld. Beide Trassen treffen später noch einmal aufeinander. Wir wählen die erste Variante, die uns viel Vergnügen bereitet, passieren später den „Buchstabenfels“, um den sich eine Sage aus dem Dreißigjährigen Krieg rankt und erreichen bald darauf unseren Ausgangspunkt Büschfeld.

Fazit: Wer Stille und Einsamkeit sucht, für den ist diese Wanderung genau das richtige!

 

Schwierigkeitsgrad: mittel

Wegstrecke: 13 km

Gehzeit: 4 Stunden

Auf-/Abstiege: 500 m

ÖPNV:

Mit der Bahn bis Merzig und weiter mit der Buslinie R1 nach Wadern und mit der Linie R3 nach Büschfeld

Einkehr:

Hotel-Restaurant zum Schlossberg, in Büschfeld; Hotel-Restaurant am Mühlenbach, in Büschfeld.

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