Die Wanderung führt über den Kreuzweg auf den Petrisberg Trier mit wunderschönen Panoramen auf Trier und das Moseltal. Skulpturen, herrliche Grünanlagen und wunderschöne Ausblicke machen diese Wanderung zu einem ganz besonderen Erlebnis.

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Kreuzweg

Die Wanderung beginnen wir am Amphitheater in Trier-Olewig. Wir gehen etwa 200 Meter die Sickingerstraße aufwärts und biegen in die Bergstraße nach links ab und gelangen nach etwa 250 Meter zu einer Straßenkreuzung. Hier gehen wir nach rechts in die Kurfürstenstraße bis zur Straßenecke Kreuzweg/Kurfürstenstraße. Auf der rechten Seite beginnt nun durch einen steinernen Torbogen der steile Aufstieg  zur Kapelle „Zum Kreuzchen“. Der Weg führt nun teils über Treppen steil aufwärts und immer mit einer sehr schönen Aussicht auf Trier und den Dom bis zur Gedenkstätte der japanischen Germanistik-Studentin, die vor 30 Jahren Opfer eines brutalen Raubüberfalls geworden ist. Ein gestifteter Gedenkstein vom Rotarie-Club soll an die Studentin Mutsuko Ayano erinnern. Nach wenigen Minuten erreichen wir die Kreuzkapelle „Zum Kreuzchen“, die 1844 an der Stelle eines früheren Kreuzes errichtet wurde.

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Wächter der Bäume

Wir wandern weiter am Fernsehturm entlang und gelangen zu einer Straße, diese überqueren wir, gehen weiter geradeaus und befinden uns nun auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau Trier. Wir treffen auf eine fast 5 Meter hohe, grazile Skulptur „Wächter der Bäume“, des französischen Bildhauers Guy Charlier, der seit 1981 in Trier lebt und arbeitet. Wir gehen weiter geradeaus und biegen nach links ab und folgen dem Wegweiser „Jean-Paul-Sartre-Promenade“ über Treppenstufen hinunter zum Wasserband. 1940 wurde der französische Philosoph und Schriftsteller Jean-Paul Sartre als Soldat des 70. Artillerie-Regiments in Lothringen gefangen genommen und von den Nationalsozialisten ins Kriegsgefangenenlager Stalag XII auf den Petrisberg in Trier gebracht und wurde 1941 wieder entlassen.

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Turm Luxemburg

Wir gehen geradeaus bis fast zum Ende des Wasserbandes und biegen nach rechts in die Kuno-Stapel-Straße ein und erreichen an ihrem Ende wieder das ehemalige Landesgartenschau-Gelände. Vor uns erhebt sich der „Turm Luxemburg“ ein schräger, rostroter Stahlkoloss der „Turm der Träume und Sehnsüchte“, ein Geschenk der Stadt Luxemburg an ihre Nachbarstadt Trier, vom renommierten Architekten François Valentiny“ aus dem luxemburgischen Remerschen. An dem dreigeschossigen 20 Meter hohen und 25 Meter breiten Stahl-Bauwerk sind die europäischen Städtenamen Paris, Lissabon, Belfast, Warschau und Athen angebracht. Von der obersten überdachten Plattform blickt der Besucher direkt Richtung Stadt Luxemburg, mit einem wunderschönen Blick auf Trier.

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Jean-Paul-Sartre-Promenade

Zurück vom Turm Luxemburg gelangen wir zum Restaurant „Vierjahreszeiten“ mit Biergarten, wo man eine kleine Rast einlegen kann. Wir folgen nun dem asphaltierten Weg weiter geradeaus am Luftschloss vorbei leicht bergauf und gelangen wieder zum Wegweiser Jean-Paul-Sartre-Promenade. Wir gehen nach links und folgen dem Hinweisschild „Promenadenweg“ der oberhalb der Weinberge verläuft, mit wunderschönen Ausblicken auf Trier und die Umgebung. Nach der Promenade folgen wir der Straße weiter abwärts bis zu einem Aussichtsplatz, von dem wir wieder einen sehr schönen Blick über Trier haben. Weiter folgen wir der Straße abwärts bis zum Amphitheater unserem Ausgangspunkt.

 

 

Schwierigkeitsgrad: leicht

Ausgangs-/Endpunkt:

  • Amphitheater Trier, erreichbar mit den Buslinien 6/7 und 16
  • Alternativ von der Innenstadt über die Mustorstraße, Gartenfeldstraße, Sachsenstraße und Kreuzweg, Ecke Kurfürstenstraße.

Gehzeit: 2 bis 2,30 Stunden

Sehenswertes:

  • Japanischer Garten
  • Turm Luxemburg
  • Wächter der Bäume
  • Wasserturm
  • Kreuzweg
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