Eine Wanderung in eine heiße Vergangenheit, so könnte die vielfältige Wanderung durch die Vulkanlandschaft der Eifel aufgefasst werden. Schöne Ausblicke auf weite Maare,  Vulkankuppen in einer wunderschönen Eifellandschaft und eine unvergleichliche Tier- und Pflanzenwelt im Naturschutzgebiet „Booser Doppelmaar“.

Wir starten die Wanderung auf dem Vulkan-Parkplatz. Über einen schmalen Pfad gehen wir gemächlich dahin und nach wenigen Metern am Waldrand geht es eine Etage tiefer. Bald darauf treten wir wieder aus dem Wald heraus und blicken auf das westliche Maar direkt vor uns. Ein traumhafter Blick haben wir über das Maar und Schautafeln geben uns eindrucksvoll  Auskunft über das Maar und den Fischteich.

Nach dem wir die Landstraße überquert haben wenden wir uns auf dem Traumpfad in Richtung Waldrand aufwärts. Von hier haben wir einen sehr schönen Blick auf den Maarsee. Rechts von uns weiden Kühe und eine Schaukel lädt zur kurzweiligen Entspannung ein. Nun gehen wir um den See herum und kreuzen wieder die Landstraße  und gelangen zum schwer erkennbaren östlichen Maar, das nicht mit Wasser gefüllt ist.

Nun führt der Weg durch das Naturschutzgebiet „Booser Maar“ in Richtung Nitzbachtal. Wir gehen am Waldrand entlang und erreichen einen kleinen Rastplatz und eine Brücke. Wir überschreiten die Brücke und halten uns links. Nun geht es im herbstlichen Laubwald durch das Nitzbachtal bis wir plötzlich einen schönen Blick auf die Eifellandschaft und die Mühle in Nitz haben. Nun geht es ein wenig am Waldrand entlang bis ein Hohlweg uns mächtig bergauf in Richtung Hölgertberg bringt.

Endlich ist der Kamm erreicht und wir treten wieder ins Freie. Nun geht es unterhalb des Kamms durch Felder weiter, bevor wir wieder in den Wald eintreten. Nun wandern wir ein Stück auf dem Maas-Rhein-Weg und begeben uns eifrig zu dem 25 Meter hohen Booser Eifelturm. Von dort oben haben wir eine herrliche Aussicht mit tollen Weitblicken. Es sind immer hin 125 Treppenstufen zu erklimmen um einen tollen Blick bis zum Hunsrück und Westerwald haben.

Von dort geht es zum nächsten Highlight der Tour, der Lavabombe! Es ist eine sehr imposante und rund 250 Kilogramm schwere vulkanische Bombe, die einst aus dem Schlot des Ostmaares geschleudert wurde und nun auf dem Plateau des Schneeberges gelandet ist. Durch die Wucht des Einschlages kam es zur Verformung der Erdschichten, das zeigt uns sehr eindrucksvoll ei gut erkennbares rot-schwarzes Wellenprofil.

Nun führt der Weg bergab zum östlichen Maar. Wir gehen nach links, wo uns weitere Informationstafeln viele Erkenntnisse über die Maare geben. Wir treffen wieder auf die Landstraße die wir zur Beginn unserer Wanderung überquert haben. Nun führt uns ein bekannter alter Pfad durch den Wald, anschließend am Waldrand entlang wieder zurück zum Ausgangspunkt.

 

 

 

Schwierigkeitsgrad: leicht

Länge: 9 km

Gehzeit: 2,40 Stunden

Höhenmeter: 146

Anfahrt:

A 48 Abfahrt Mayen/Mendig

B 258 Richtung Nürburgring

in Kreuznick Richtung Gerolstein/Boos auf die B 410

hinter Boos auf die L 94 Richtung Nürburgring

56729 Boos, Vulkanparkstation bei Boos

Parken: Vulkanparkstation, in Boos

Bus:

334 (Mo-Sa)
Mayen Ost Bf. – Monreal Bf. – Boos

343 (Mo-Sa)
Mayen Ost Bf. – Boos – Kelberg

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