Schöne aber steile Anstiege zum Rheinplateau wechseln sich mit aussichtsreichen Abstiegen ins Tal und entspannten, gemütlichen Passagen durch die weite Flur ab. Als besondere Belohnung locken sehr schöne Naturwege und grandiose Ausblicke auf die Marksburg und das UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheital.

Wir beginnen die Wanderung am Portal des Traumpfades. Aufgrund der Geographie empfehlen wir die Wanderung mit stabilen Wanderschuhen gegen den Uhrzeigersinn zu gehen. Nach etwa 100 Meter hat man den Startpunkt erreicht und begibt sich rechts auf einen ansteigenden Waldpfad zu. Wir wandern nun stetig bergan und queren dabei die Zufahrt zur Grillhütte und passieren eine Wasserpumpenstation. Nach einen deutlichen Höhengewinn erreichen wir die Sebastianus- Kapelle im Wald und damit den ersten Wendepunkt unserer Tour.

Nun geht es auf einem Pfad talwärts, wobei ein kleiner Hauch von Urwaldatmosphäre bei uns aufkommt. Nun verlässt man das Gehölz und wir können uns bei den nun folgenden Passagen auf bequemen Talweg von den letzten Anstrengungen erholen. Bänke stehen am Wegesrand bereit und laden uns zur Pause ein, mit tollen Blicken auf die sehr eindrucksvolle Marksburg. Anschließend biegt das Traumpfädchen nach links ab und lädt uns zur nächsten Herausforderung ein, den Aufstieg zum Rheinplateau. Nun geht es an der Kreuzwegstation vorbei, zunächst durch Wiesen und dann durch lichten Wald.

Nun gesellt sich der Traumpfad Rheingoldbogen dazu und erreichen gemeinsam mit ihm nach kurzer Zeit die Muttergotteskapelle. Von hier erreichen wir über einen kurzen Anstieg die Theoretikerhütte, von der wir einen schönen Blick ins Tal haben. Anschließend wandern wir auf Feldwegen und ohne größere Höhendifferenz durch offene Flur. Nach einigen Schlenkern erreichen wir die Hangkante, wo wir uns vom Traumpfad wieder trennen. Nun geht es über einen sehr schönen Naturweg, der zum Teil einige Züge eines Hohlwegs hat weiter.

Nun geht es mit einem ersten Blick auf den Vater Rhein abwärts, bis sich die Hecken öffnen und wir nach 4 Km einen sehr schönen Rheinblick von der Bank bewundern können. Nun ist wieder Kondition gefragt, den beim Rückanstieg zum Plateau durch Hecken, Wiesen und Wald geht  es kurzweilig steil Berg an. Am Grillplatz Spay blicken wir wieder ins Tal bevor wir mit dem Abstieg beginnen. Nun geht es durch Laubmischwald abwärts und einige Passagen verlangen bei Nässe sehr gute Trittsicherheit.

Dann haben wir es endlich geschafft und über einen asphaltierten Weg, nahe der B9, haben wir diese zum Teil anspruchsvolle Tour geschafft. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Startpunkt der Wanderung, wo man rechts hinunter zum Parkplatz wandert.

 

Schwierigkeitsgrad: mittel

Wegstrecke: 6,1 km

Dauer: 2,5 Stunden

Höhenmeter: 215

Startpunkt:

Start: 56322 Spay, Parkplatz neben Grünabfallsammelplatz

Zuweg: 56322 Spay, Zehnthofstraße (Parkplätze am Friedhof)

Zuweg: 56322 Spay, Ecke Mainzer Straße/Im Lehnacker (Parkplätze entlang der Mainzer Straße)

ÖPNV:

Mit der Bahn bis Koblenz und weiter nach Spay

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